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Anorexia 425

In Kürze

Bei Anoerexia Nervosa sind häufig Mikronährstoffmängel anzutreffen, da sowohl die Nahrungsmenge wie auch die Nahrungsmittelauswahl stark eingeschränkt sind. Aufgrund des massiven Mikronährstoffmangels leiden die Betroffenen meist an einer Vielzahl an körperlichen und psychischen Symptomen.

 

 

 

 

Anorexia nervosa oder psychogene Magersucht ist ein absichtlich herbeigeführtes Untergewicht. Das Krankheitsbild tritt bei Jugendlichen mit einer Häufigkeit von einem Prozent auf, wobei Mädchen zehn Mal häufiger betroffen sind als Jungen. Zu den klinischen Symptomen gehört neben einer Einschränkung der Nahrungsaufnahme auch eine fehlende Krankheitseinsicht mit einer Körperschemastörung. Anorexiapatienten haben häufig einen gesteigerten Bewegungsdrang und nehmen eventuell Appetitzügler oder Abführmittel ein. Außerdem wird häufig ein selbst induziertes Erbrechen herbeigeführt.

 

Mikronährstoffmängeln und entsprechenden Folgen

Bei Anorexia nervosa sind häufig Mikronährstoffmängel anzutreffen, da sowohl die Nahrungsmenge wie auch die Nahrungsmittelauswahl stark eingeschränkt sind.

Das Untergewicht bedingt im Laufe der Zeit eine Vielzahl körperlicher Symptome wie Muskelatrophie, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, orthostatische Dysregulation, Blutbildveränderungen, Elektrolytverschiebungen und vieles mehr. Meist besteht eine endokrine Störungen auf der Hypothalamus-Hypohysen-Gonaden-Achse, wodurch es bei Mädchen dann typischerweise zu einem Ausbleiben der Regelblutung kommt.


Auch die Psyche leidet bei Anorexia nervosa

Durch die Mangelernährung kommt es meist zu einer verminderten Aufnahme von Aminosäuren und von anderen Mikronährstoffen, die unter anderem auch für den Botenstoffwechsel erforderlich sind. Die Folgen für Anorexia-Patienten können sein: Depressionen, Leistungsabfall, Hirnleistungsstörungen, Konzentrationsstörungen und nicht zu letzt auch eine eingeschränkte Beurteilungsfähigkeit des Gewichts- bzw. des Gesundheitszustandes.

 

Bei Anorexia nervosa wurden verschiedentlich Mikronährstoffmängel oder Probleme mit der Mikronährstoffversorgung festgestellt. Dazu einige Studien:

Eine Mikronährstoffanalyse bei Anorexia nervosa ist sinnvoll

Aufgrund der zum Teil schwerwiegenden Mikronährstoffmängel bei Anorexia nervosa, ist die Durchführung einer umfassenden Mikronährstoffanalyse sinnvoll, wie die Vitalstoffanalyse „exklusiv“.

Empfehlenswert ist deshalb eine Bestimmung der Mikronährstoffe, um bestehende Mängel aufzudecken und zu beheben.

 

Referenzen: