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BlutarmutAnämie und Eisenmangel sind weltweit sehr häufig

An Anämie leiden in Europa etwa 10 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter. Weltweit wird die Zahl der Menschen, die unter Eisenmangel leiden auf etwa 1,5 Mrd. geschätzt. Am Eisenstoffwechsel sind viele Mikronährstoffe beteiligt; ein Mangel an diesen Mikronährstoffen stört die Bildung roter Blutkörperchen, auch wenn genügend Eisen vorhanden ist.


Bei Anämie nicht nur an Eisen denken

Es wurde nachgewiesen, dass ein Mangel an verschiedenen Vitaminen, z.B. Vitamin A, B2 und B6, die Hämoglobinbildung stört und zu einer Anämie führen kann. Die Eisenverwertung benötigt auch Spurenelemente wie Zink und Kupfer. Außerdem sind verschiedene Aminosäuren für die Bildung der roten Blutkörperchen erforderlich.


Welche Mikronährstoffe fehlen konkret bei Anämie?

Um herauszufinden, welche Mikronährstoffe dem Anämie-Patienten fehlen, ist eine Mikronährstoffanalyse notwendig. Auf der Basis der Laborwerte können dann dem Anämie-Patienten gezielt die fehlenden Mikronährstoffe zugeführt werden. Bei Anämie hat sich die Durchführung des Großen Eisenprofils bewährt. In dieser Mikronährstoffuntersuchung werden zahlreiche Mikronährstoffe und Eisenparameter bestimmt, die mit dem Eisenstoffwechsel in Zusammenhang stehen.