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Eisenmangel ist nicht gleichzusetzen mit Eisenmangelanämie

BlutarmutEin Eisenmangel ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, was aber vielen Menschen so gar nicht bewusst ist. Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit können die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sein. Leider wird ein Eisenmangel oft gar nicht erkannt, weil meistens nur eine Eisenmangelanämie als Eisenmangel definiert wird. Hierzu kann gesagt werden, dass die Eisenmangelanämie nur die Spitze des Eisbergs ist.

Zur Beurteilung des Eisenstatus ist auch nicht nur das rote Blutbild ausreichend, also die Bestimmung von Hämoglobin, Hämatokrit, roter Blutkörperchen etc. Ein sinnvoller Messwert zur Beurteilung des Eisenstatus ist das Eisenspeicherprotein Ferritin. Allerdings ist der Referenzbereich von Ferritin sehr problematisch. Er geht häufig von 25 bis 350 μg/l, so dass dann ein Ferrtinwert von z. B. 26 oder 27 μg/l in vielen Fällen in der ärztlichen Praxis als normal und akzeptabel eingestuft wird. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass ein niedriger Ferritinwert keinesfalls eine ausreichende oder gar optimale Eisenversorgung widerspiegelt, z. B. kann Haarausfall bereits bei einem Ferritinwert kleiner 70 μg/l auftreten. In der überwiegenden Zahl der Studien wird deshalb ein Eisenmangel als Ferritin kleiner 100 μg/l definiert. Für eine gute Eisenversorgung sollte also ein Ferritinwert um 100 μg/ l angestrebt werden.

 

 

Blutdruck-Screening2Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet an einem zu hohen Blutdruck. Bei 85 bis 90 Prozent aller Hypertonien ist keine organische Ursache nachweisbar. Auf längere Sicht schädigt ein chronischer Bluthochdruck Blutgefäße und Herz. Zur Vorbeugung oder zur Verbesserung einer bereits bestehenden Hypertonie sollte bekanntlich auch der Lebensstil grundlegend verändert werden.

Dazu gehören: Ernährungsumstellung (bevorzugt werden sollten Obst und Gemüse), Gewichtsreduktion, Aufgabe des Rauchens, sparsame Verwendung von Salz, Vermeidung von Stress etc.
Eine Optimierung der Mikronährstoffversorgung kann häufig der Entstehung eines Bluthochdrucks entgegenwirken. Bei einer bereits aktiven Hypertonie können Mikronährstoffe den Verlauf mildern.

Für die Gesunderhaltung der Blutgefäße haben bestimmte Mikronährstoffe ein besonders großes therapeutisches Potential. Sie fungieren als Antioxidantien und schützen die Blutgefäße vor der Entstehung einer Arteriosklerose; sie halten die Blutgefäße elastisch und verbessern die Endothelfunktion – also die Fähigkeit der Blutgefäße, sich auszudehnen und zusammenzuziehen.

Bei Personen, die an Bluthochdruck leiden, wurden in verschiedenen Studien erhöhte Marker des oxidativen Stresses nachgewiesen. Die Vitamine C und E vermögen die antioxidative Kapazität zu verbessern und den Blutdruck zu senken.

Erhöhte Homocysteinwerte werden seit vielen Jahren mit atherosklerotischen Gefäßveränderungen in Verbindung gebracht. Ferner gibt es verschiedene Hinweise aus Studien, dass zwischen der Homocysteinkonzentration und dem Bluthochdruck ebenfalls eine Assoziation besteht. Frauen mit einer hohen Folsäurezufuhr hatten im Vergleich zu Frauen mit niedriger Folsäureaufnahme ein deutlich vermindertes Hypertonierisiko. Wahrscheinlich spielt auch Vitamin B6 für die Regulierung des Blutdrucks eine Rolle.

Bei einem Vitamin-D-Mangel steigt das Risiko für die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie etwa um den Faktor 3. Es wird vermutet, dass Vitamin D die schädlichen Wirkungen bestimmter Gefäßablagerungen, der so genannten AGEs, verhindert.

Ein nicht zu unterschätzendes Potential in der Prävention und Therapie des Bluthochdrucks besitzt die Aminosäure Arginin, aus der das gefäßerweiternde Gas Stickstoffmonoxid (NO) gebildet wird. Eine weitere wichtige Aminoäure bei Hypertonie ist Taurin. Es wirkt leicht blutdrucksenkend, herzmuskelkraftstärkend und antiarrhythmisch – also regulierend auf die Frequenz des Herzens -,und es hat antioxidative Eigenschaften.

Bei Männern vermindern höhere Selenkonzentrationen das Hypertonierisiko, so die Ergebnisse einer Studie aus Belgien. Sehr gute Ergebnisse bezüglich der Blutdrucksenkung zeigte auch eine Supplementierung mit Coenzym Q10.

Die Mikronährstofftherapie bei Hypertonie kennt noch zahlreiche weitere Mikronährstoffe, die therapeutisch wirksam sind. Wichtig ist es, die Mikronährstoffe in der richtigen Dosierung zu verabreichen – also genau in der Menge, wie sie dem Körper zuträglich sind - was nur aufgrund einer gezielten Blutanalyse möglich ist. Eine solche sinnvolle Blutanalyse ist unser Blutdruck-Screening.

Foto: © nesoyezpasamer - Fotolia.com

Laborparameter


Bestimmt im Blut/ Serum werden:

• Arginin
• Glutaminsäure
• Glycin
• Taurin
• Calcium
• Magnesium
• Kalium
• Coenzym Q10
• Homocystein
• Vitamin C
• Vitamin D3
• Vitamin E

Haben Sie Fragen bezüglich der Preise oder möchten Sie die Blutabnahmeröhrchen bestellen? Dann können Sie uns gerne kontaktieren unter: Tel. 09394/ 9703-0 oder per E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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