ADHS-Risiko durch erhöhte Blei- und Quecksilberwerte bei Inuit-Kindern
Eine Schwermetallbelastung in der frühen Kindheit führt zu einem höheren ADHS-Risiko. Das wurde in einer jüngst durchgeführten kanadischen Studie mit fast 300 Inuit-Kindern aus Nord-Quebec bestätigt...weiter
In der Juliausgabe 2005 des „Life Extension“-Magazins ist ein umfangreicher Bericht über Ernährungs- und Mikronährstofftherapie bei ADHS erschienen mit dem Titel Advances in Nutrional Therapy for Attention Deficit Hyperactivity Disorder.
Ein kürzerer Artikel zu diesem Thema erschien im „Life Extension Magazine“ vom November 2006 mit dem Titel: Important Nutritional Supplements for Managing ADHD.
In beiden Publikationen werden zahlreiche Referenzen über den Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und ADHS aufgeführt.
Bild: Lilo Kapp, Pixelio.de
Hyperaktivitäts- syndrom und psychische Befindlichkeit von Kindern -
Zusammenhänge zwischen Hirnfunktion und Ernährung
Nach den Erkenntnissen der Neurowissenschaften sind alle mentalen Vorgänge wie Denken und Fühlen unmittelbar mit der Aktivität von Nervenzellen verbunden. Zur Erfüllung seiner Aufgaben ist das Gehirn auf eine ausreichende Versorgung mit allen erforderlichen Nährstoffen angewiesen.
Von einer „hirngesunden“ Ernährung ist deshalb zu fordern, dass sie den Nährstoffbedarf des Gehirns in vollem Umfang deckt und keine Bestandteile enthält, die sich nachteilig auf die Hirnfunktion auswirken. Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und geistiger Gesundheit steckt noch in den Kinderschuhen; methodisch sind diese auch recht schwierig nachzuweisen... (Report Naturheilkunde 2008, Heft 5, Bd. 12)
Aus dem Achiv:
ADHS und Mikronährstoffe
die Akzente/ 1. Quartal 2004
Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mikronährstoffmängeln und betrifft rund 2 Mrd. Menschen weltweit. Obwohl die Anämie die offensichtlichste klinische Manifestation eines Eisenmangels ist, dürften die neuropsychiatrischen Effekte eine sehr große Rolle spielen, weil sie auch nach einer Eisentherapie weiter bestehen können. Ein Eisenmangel in der frühesten Kindheit hingegen, d.h. bis zum Alter von zwei bis drei Jahren, für zu Lern- und Gedächtnisstörungen, die trotz Eisentherapie dann weiter bes…
ADHS betrifft nach Kriterien des DSM-IV 4 bis 8 Prozent aller Schulkinder in Deutschland. Die Prävalenz von ADHS im Erwachsenenalter wird mit 1,3 bis 4,7 Prozent angegeben. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist die Aufmerksamkeitsdefizit-störung ein multifaktoriell bedingtes Krankheitsbild. Für den Verlauf und die individuelle Ausprägung spielen psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle.Viele Eltern und auch erwachsene Betroffene suchen nach Alternativen zu den meist üb…