DCMS-Neuro-Check

 

dcms-neuro-check si

Das Nervensystem ist äußerst komplex aufgebaut. Man geht davonaus, dass das Gehirn aus rund 100 Mrd. Nervenzellen, Neuronen genannt, und mindestens der doppelten Zahl an Gliazellen besteht. Letztere sind Stütz-, Hilfs- und Ernährungszellen im Gehirn. Jede Nervenzelle ist über Synapsen mit tausenden anderen Nervenzellen verbunden. Die Synapsen sind eine wesentliche Grundlage der Erregungs- und Informationsverarbeitung im Gehirn. Hier werden die Signale mit Hilfe so genannter Neurotransmitter von einer Nervenzelle in die andere übertragen. Jedes Gefühl, unser gesamtes Denken und Handeln durchläuft diesen komplizierten Prozess.

Die Bildung der richtigen Nervensignalstoffe ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein gut funktionierendes und ausgewogenes Nervensystem; dafür ist aber auch eine ausreichende Verfügbarkeit aller erforderlichen Cofaktoren unabdingbar. Stabile Nerven brauchen auch eine intakte Nervenzellsubstanz und sind auf einen reibungslosen Ablauf des Energiestoffwechsels in den Mitochondrien der Zelle angewiesen. All diese Prozesse sind abhängig von der richtigen Konzentration bestimmter Mikronährstoffe. Bei einer Störung der Neurotransmitter kann es z.B. zu psychischen Befindlichkeitsstörungen, zu Depressionen, zu Ängstlichkeit oder zu Hirnleistungsstörungen kommen.

Das gesamte Denken, Fühlen und Handeln ist also abhängig von einem gut funktionierenden Hirnstoffwechsel. Beim DCMS-Neuro-Check werden alle Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Blut untersucht, die für den Neurotransmitterstoffwechsel notwendig sind und die auf den Energiestoffwechsel Einfluss haben oder anderweitige Funktionen im Nervensystem erfüllen, wie Aufbau der Nervenzellmembranen, Schutz vor freien Radikalen u.a.m.

Der Neuro-Check ist insbesondere bei Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, Burn-out-Syndrom, ADHS oder andere psychischen Störungen angezeigt, aber auch bei allen neurologischen Erkrankungen wie z.B. der Polyneuropathie, Borreliose, Multiple Sklerose oder auch bei M. Parkinson, Gedächtnisstörungen und Demenz.

Die Parameter dieser Mikronährstoffanalyse haben wir sehr gezielt zusammengestellt. Das Resultat ergab sich durch viele Recherchen in der Fachliteratur und aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Auswertung, Interpretation von Mikronährstoffanalysen und vielen positiven Rückmeldungen von Patienten.


Bild: ktsdesign, Fotolia.com

Indikationen

 

Laborparameter

Aminosäuren

Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Citrullin, Cystein, Gultamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Ornithin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin

 

Vitamine

Vitamin C, D, B1, B2, B6, B12, Folsäure

 

Mineralstoffe/ Spurenelemente

Calcium, Magnesium, Ferritin, Zink, Selen

 

Weitere

Carnitin, Coenzym Q10

 

Weitere Infos über den DCMS-Neuro-Check wie Preise, Vorgehensweise können Sie bei uns gerne telefonisch erfragen unter 0049/ (0)9394/ 9703-0 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

 

Fachpublikation ADS/ADHS

Hyperaktivitäts- syndrom und psychische Befindlichkeit von Kindern -

Zusammenhänge zwischen Hirnfunktion und Ernährung

Nach den Erkenntnissen der Neurowissenschaften sind alle mentalen Vorgänge wie Denken und Fühlen unmittelbar mit der Aktivität von Nervenzellen verbunden. Zur Erfüllung seiner Aufgaben ist das Gehirn auf eine ausreichende Versorgung mit allen erforderlichen Nährstoffen angewiesen.
Von einer „hirngesunden“ Ernährung ist deshalb zu fordern, dass sie den Nährstoffbedarf des Gehirns in vollem Umfang deckt und keine Bestandteile enthält, die sich nachteilig auf die Hirnfunktion auswirken. Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und geistiger Gesundheit steckt noch in den Kinderschuhen; methodisch sind diese auch recht schwierig nachzuweisen...  (Report Naturheilkunde 2008, Heft 5, Bd. 12)


Aus dem Achiv:

ADHS und Mikronährstoffe
die Akzente/ 1. Quartal 2004

Fachartikel ADS/ADHS

  • Die Rolle von Eisen für Lernen und Gedächtnis

    Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mikronährstoffmängeln und betrifft rund 2 Mrd. Menschen weltweit. Obwohl die Anämie die offensichtlichste klinische Manifestation eines Eisenmangels ist, dürften die neuropsychiatrischen Effekte eine sehr große Rolle spielen, weil sie auch nach einer Eisentherapie weiter bestehen können. Ein Eisenmangel in der frühesten Kindheit hingegen, d.h. bis zum Alter von zwei bis drei Jahren, für zu Lern- und Gedächtnisstörungen, die trotz Eisentherapie dann weiter...

  • ADHS und Mikronährstoffe

    ADHS betrifft nach Kriterien des DSM-IV 4 bis 8 Prozent aller Schulkinder in Deutschland. Die Prävalenz von ADHS im Erwachsenenalter wird mit 1,3 bis 4,7 Prozent angegeben. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist die Aufmerksamkeitsdefizit-störung ein multifaktoriell bedingtes Krankheitsbild. Für den Verlauf und die individuelle Ausprägung spielen psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle.Viele Eltern und auch erwachsene Betroffene suchen nach Alternativen zu den meist...