Wissenschaftler aus der Slowakai untersuchten bei 75 Mutter-Kind-Paaren die Konzentrationen von Quecksilber, Methylquecksilber sowie die Schilddrüsenhormone. Die mütterliche Quecksilberbelastung erwies sich als besserer Vorhersage-Indikator für den TSH-Spiegel bei Kinder als deren eigene Quecksilberbelastung. Mütter mit Amalgamfüllungen der Zähne hatten signifikant niedrigere T4- und fT4-Spiegel. Die fT4-Spiegel bei den Müttern von Buben korrelierten negativ mit den Quecksilberspiegeln derselben Mütter.
Insgesamt zeigten die Resultate der Studie, dass bereits eine niedrige Quecksilberbelastung den Schilddrüsenhormonstatus vor und nach der Geburt beeinflussen kann, in Abhängigkeit vom Geschlecht, dem sozio-ökonomischen Status und der Art der Quecksilberverbindung.
Referenz:
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