Ein akuter Schmerz ist ein Signal oder ein Phantom für eine Gewebeschädigung oder eine akute Erkrankung. Seine Intensität hängt vom Ort und Ausmaß der Schädigung ab. Ein akuter Schmerz klinkt nach dem akuten Ereignis wieder ab, im Gegensatz dazu ist der chronische Schmerz eine eigenständige Erkrankung, der häufig keine klar erkennbaren Ursachen zugrunde liegen.
Bei der Behandlung von Schmerzuständen ist oftmals auch eine Supplementierung von Mikronährstoffen sinnvoll und angezeigt, dazu einige aktuelle Studien:
In der Fachzeitschrift The Korean Journal of Pain vom April 2013 geht es unter anderem um die Frage, ob Vitamin C zur Behandlung postoperativer Schmerzen in Frage kommt. Wissenschaflter aus dem Iran haben diesbezüglich verschiedene Erkenntnisse zusammengetragen. Durch die Gabe von Vitamin C konnte z.B. der Morphinverbrauch nach einer laparoskopischen Entfernung der Gallenblase deutlich vermindert werden. Nützlich zur Schmerzbekämpfung war Vitamin C auch bei Patienten mit einer Neuralgie nach einer Herpesinfektion. Mehrfach wurde schon nachgewiesen, dass Vitamin C die Symptomatik eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (Morbus Sudeck) vermindern kann...weiter
In der Maiausgabe des Life Extension Magazine ist auch ein Bericht über Tryptophan zu finden, indem es um die Bedeutung des Tryptophans für die Biochemie des Gehirns geht. Tryptophan ist bekanntlich die Ausgangssubstanz für die Bildung von Serotonin, einem Neurotransmitter, der auch gerne als Glückshormon bezeichnet wird. Serotonin hat einen regulierenden Effekt auf verschiedene Faktoren wie Stimmung Aggressivität, Schmerzempfinden, Schlaf, Gedächtnis, Essverhalten, Suchtverhalten, Temperaturkontrolle, motorisches Verhalten und endokrine Regulation. Störungen der Serotoninfunktion sind bei zahlreichen Erkrankungen nachgewiesen, z.B. bei Verhaltensstörungen geriatrischer Patienten, bei Schlafstörungen, Depressionen, Manien, Angsterkrankungen, Zwangserkrankungen, familiären Tremor, Essstörungen, Demenzerkrankungen, Hypersexualität, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson und vieles mehr...weiter

Eisen ist z.B. wichtig für die Energiebildung in der Zelle, für die Entgiftungskapazität der Leber, für die Endothelfunktion, für die Bildung von Kollagen und Carnitin und insbesondere auch für den Stoffwechsel des zentralen Nervensystems. Die Synthese der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin ist z.B. eisenabhängig.
Die Eisenkonzentration im Blutserum ist kein zuverlässiger Marker zur Beurteilung der Eisenversorgung, vielmehr gilt das Eisenspeicherprotein „Ferritin“ als Goldstandard zur Beurteilung der Eisenversorgung, zumindest solange keine Entzündungen oder Infekte im Körper vorliegen. Das Eisenspeicherprotein Ferritin kann in seinem Inneren bis zu 4.500 Eisenatomen Raum bieten. Bereits 2009 entdeckte eine römische Arbeitsgruppe, dass Ferritin auch andere Metalle einlagern kann, dabei handelte es sich um Aluminium- und Zinkionen. Man kann also bei Ferritin nicht mehr von einem reinen Eisenspeicherprotein sprechen...weiter
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