In dieser dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen an einem Stimmungstief. Nicht nur, dass die fehlende Sonne das Gemüt verdunkelt, sondern es gibt auch einen plausiblen Grund für diesen trüben Seelenzustand: Es fehlt dem Stoffwechsel Vitamin D. Etwa 4 Mio Bundesbürger leiden in den Wintermonaten an dem so genannten „Seasonal affective disorder syndrom“ (SAD), außerdem kann es auch zu Gedächtnisstörungen kommen:

In einer amerikanischen Studie mit etwa 15.000 Männern und Frauen wurde ein Zusammenhang zwischen mangelnden Lichtverhältnissen, und Depressionen sowie Gedächtnisstörungen festgestellt. Es zeigte sich, dass die Probanden, die sich am meisten im Dunkeln aufhielten, gegenüber den Personen, die intensiven Lichtverhältnissen ausgesetzt waren, ein 1,4-fach erhöhtes Risiko für kognitive Störungen aufwiesen.

Aufgrund des niedrigen Sonnenstandes ist die Vitamin-D-Synthese des Stoffwechsels in unseren Breitengraden im Winter nur unzureichend.  In den Monaten Dezember und Januar hat man nahezu gar keine Chance, über die Sonne seine Vitamin-D-Depots zu füllen – nicht einmal, wenn man jeden Tag ins Freie geht. Dabei werden etwa 90 Prozent dieses Vitamins über die Sonne gebildet. Die Aufnahme von Vitamin D über die Ernährung spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Vitamin D ist bekanntlich ein vielseitiges Vitamin und für viele Stoffwechselfunktionen wesentlich. Es ist u.a. ein Knochenvitamin, hat einen Schutzeffekt gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gegen bestimmte Tumorarten und ist ein Schlüsselhormon für das Immunsystem.

In den Herbst- und Wintermonaten ist es besonders wichtig, seinen Vitamin-D-Spiegel unter Kontrolle zu halten. Ein ausreichender Vitamin-D-Wert wird in Fachkreisen zwischen 40 und 60 ng/ml eingestuft.

Um eine Unterversorgung über die Wintermonate zu vermeiden, ist es sinnvoll, Vitamin D von außen zuzuführen. Eine einfache Blutuntersuchung zeigt auf, wie hoch der tägliche Bedarf ist. Wir bestimmen das Vitamin 25-Hydroxy-Vitamin-D, einer der besten Indikatoren, der einen Vitamin-D-Mangel aufzeigt.  



Referenz:
welt.de, 09.12.2013: Winter macht dumm, müde und depressiv


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