schmerzenIn Deutschland gibt es etwa 1,5 Mio. Fibromyalgie-Patienten, 90 Prozent davon sind Frauen. Sie leiden unter chronischen Schmerzen, die allgemein die Muskeln betreffen und Schmerzen in verschiedenen Regionen, den so genannten "Tender Points". Diese liegen an bestimmten Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen, z.B. am Rücken, an der Hüfte oder an der Schulter. Weitere mögliche Symptome können u.a. auch Erschöpfung, Benommenheit, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Spannungskopfschmerzen oder Karpaltunnel-Syndrom sein.

Die genauen Ursachen für dieses Krankheitsbild sind bis heute noch nicht definitiv geklärt, aber es gibt verschiedene Auffälligkeiten, wie Störungen des Serotoninstoffwechsels, Veränderungen von Stoffwechselparametern wie Substanz P, Kortisol und des Wachstumshormons oder des Immunsystems. Jüngste Studien der Bayerischen Julius-Maximilians-Uniersität Würzburg haben bei Fibromyalgie-Patienten Störungen der nicht-myelinisierten C-Fasern festgestellt. C-Fasern sind langsam leitende sensibel Nervenfasern, die keine Markscheide aufweisen.

In der Orthomolekularen Medizin gibt es bei der Fibromyalgie verschiedene Ansatzpunkte, die einen Einfluss auf den Nervenstoffwechsel nehmen können. Hier einige Beispiele:

  • Eisen ist erforderlich für den Botenstoffwechsel und für den Energiestoffwechsel. Müdigkeit und Erschöpfung kann ein erster Hinweis auf einen Eisenmangel sein.
  • Bei Fibromyaliepatienen sind oftmals die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin vermindert, was dann zu einer Beeinträchtigung der Muskelfunktion führen kann.
  • In einer Studie der Universität München wurde ein Zusammenhang zwischen Schmerz-Scores und der Tryptophankonzentration festgestellt.
  • Fibromyalgiepatienten sind auf eine ausreichende Verfügbarkeit an Antioxidantien angewiesen. In einer türkischen Studie wurden bei Fibromyalgiepatienten erhöhte Malondialdehyd-Spiegel festgestellt.

    Weitere Fakts finden Sie in unserem Artikel: Fibromyalgiesyndrom und Mikronährstoffe.


Referenzen:
livestrong.com, 07.02.2014: Fibromyalgia & Nutrition Deficiencies
ärztezeitung.de, 13.03.2014: Ins Dunkel kommt etwas Licht

 

DCMS-Neuro-Check

DCMS Neuro Check 150für eine optimale Mikronährstoffversorgung des Nervensystems. Die Mikronährtoffanalyse ist sinnvoll bei psychischen oder neurologischen Beschwerden. Wird gerne gemacht bei Angststörungen, Depressionen, ADHS, Gedächtnisstörungen, für die Optimierung des Energiestoffwechsel  etc... weiterlesen

 

 

Back to top