US-Wissenschaftler untersuchten bei neun- bis elfjährigen Kindern die Konzentrationen von Blei und Quecksilber im Blut und führten neuropsychologische Testverfahren sowie HRV (Herzfrequenzvariabilität) durch. Bereits bei sehr niedrigen Bleikonzentrationen zwischen 1,9 und 32,5 g/l zeigten die Kinder Verhaltensauffälligkeiten, wie z. B. Feindseligkeit und Oppositionsverhalten und hatten auch mehr Schwierigkeiten mit der Kommunikation.

Also, bereits weit unter dem Referenzwert von unter 50 µg/l führt Blei zu neuropsychologischen Störungen. Erhöhte Quecksilberkonzentrationen waren mit einem vermehrten Auftreten von autistischem Verhalten assoziiert.

Referenz:
Gump BB1, Dykas MJ et al.: Background lead and mercury exposures: Psychological and behavioral problems in children; Environ Res. 2017 Oct;158:576-582.

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