Bei 104 Patienten mit chronischer umweltbedingter Quecksilbervergiftung wurde die Nervenleitgeschwindigkeit untersucht. Die Patienten mit älterem Lebensalter und mehr Arbeitsjahren hatten eine höhere Rate an unnormalen zensorischen Nervenleitgeschwindigkeiten. Die Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit könnte also eine wichtige Methode sein zum frühen Nachweis von chronischen peripheren Nervenschäden in Folge Quecksilbervergiftung. Das Ausmaß der Nervenschäden erhöhte sich mit der Zeitspanne der Quecksilberexposition. Außerdem bestand ein Zusammenhang zwischen der Quecksilberausscheidung im Urin und Nervenschäden.

Referenz:
Li L, Jiang B et al.: Change in peripheral nervous conduction velocity in patients with occupational chronic mercury poisoning and related influencing factors; Zhonghua Lao Dong Wei Sheng Zhi Ye Bing Za Zhi. 2017 Aug 20;35(8):598-602.

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