fischernetz 320Meeresfisch ist bekanntlich stark mit Quecksilber belastet. Nichtsdestotrotz werden jährlich ca. 80 Mio. Tonnen Fisch gefangen. Je mehr quecksilberkontaminierter Fisch verzehrt wird, desto höher ist folglich das Risiko für eine Quecksilberbelastung des Organismus, was natürlich für Schwangere und Kinder besonders verhängnisvoll sein kann. Bei einer wöchentlichen Aufnahme von 1,6 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm Körpergewicht ist die extrem toxische Höchstmenge erreicht.

In einer Studie kanadischer Wissenschaftler wurde untersucht, in welchen Ländern die Menschen am meisten von einer Quecksilbertoxikation betroffen sind. Für die Auswertung hatten die Wissenschaftler anhand der Fangquoten von 1950 bis 2014 die Quecksilbermengen der Fische aus diesem Zeitraum ermittelt. Die gesamte Quecksilbermenge aus Meeresfisch wurde dann mit Angaben zum wöchentlichen Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten aus 175 Ländern zwischen 1961 und 2011 kombiniert, um die Pro-Kopf-Aufnahme von Methylquecksilber auszumachen...

Chinesische Wissenschaftler publizierten einen Übersichtsartikel und eine Metaanalyse über Schwermetallbelastungen bei Patienten mit Morbus Alzheimer. Alzheimerpatieten hatten im Vergleich zu Kontrollpersonen höhere Konzentrationen von Aluminium, Quecksilber und Cadmium, aber niedrigere Bleikonzentrationen.

Referenz:
Xu L, Zhang W et al.: Circulatory Levels of Toxic Metals (Aluminum, Cadmium, Mercury, Lead) in Patients with Alzheimer's Disease: A Quantitative Meta-Analysis and Systematic Review; J Alzheimers Dis. 2018;62(1):361-372.

Wissenschaftler aus China publizierten eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen den Mangankonzentrationen im Blut und dem Risiko für Morbus Parkinson.
Erhöhte Mangankonzentrationen sollten als potenzieller Risikofaktor für Morbus Parkinson angesehen werden.

Referenz:
Du K1, Liu MY et al.: Association of circulating manganese levels with Parkinson's disease: A meta-analysis; Neurosci Lett. 2018 Feb 5;665:92-98.

Britische Wissenschaftler untersuchten in Gehirnproben von Verstorbenen mit Autismus die Aluminiumkonzentration und fanden insgesamt recht hohe Aluminiumkonzentrationen. Auffällig war, dass Aluminium häufig in nichtneuronalen Zellen angereichert war. Entscheidend ist natürlich, wie es bei Autismuspatienten zu teilweise sehr hohen Aluminiumkonzentrationen im Gehirn kam.

Referenz:
Mold M, Umar D et al.: Aluminium in brain tissue in autism; J Trace Elem Med Biol. 2018 Mar;46:76-82.

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