aluminium 320Wissenschaftler aus den USA, Kanada und Russland konnten nachweisen, dass Aluminium und Quecksilber hinsichtlich neurotoxischer Phänomene synergistisch wirken. Festgestellt wurde dies in einer Zellkultur von neuronalen Gliazellen, der Aluminium und Quecksilber hinzugefügt wurde.
Wenn der Zellkultur beide Metalle gleichzeitig hinzugegeben wurden, waren die Entzündungssignale deutlich stärker als bei einem Metall.

Referenz:
Peter N Alexandrov, Aileen I Pogue et al.: Synergism in aluminum and mercury neurotoxicity; Integr Food Nutr Metab. 2018 May; 5(3): 10.15761/IFNM.1000214.

Zahnarzt 320Ab ersten Juli 2018 darf Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern nicht mehr als Zahnfüllung verwendet werden. Grundlage für die Änderung ist die sogenannte Minamata-Konvention. Demnach haben sich 90 Länder, darunter auch Deutschland, zu einer Reduzierung der Quecksilberbelastung verpflichtet. Laut der kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) sei es aber nicht notwendig, bestehende Amalgamfüllungen auszutauschen. Das Robert-Koch-Institut rät Schwangeren davon ab, intakte Amalgamfüllungen gegen Kunststofffüllungen auszutauschen, da beim Ausbohren einer Amalgamfüllung Quecksilber freigesetzt wird.

Referenz:
Spiegel.de, 22.06.2018: Kassen zahlen Kunststoff-Zahnfüllungen für Schwangere und Kinder

Zahn 320Beim Einsatz von sehr leistungsstarken MRT-Geräten kann Quecksilber aus Amalgam freigesetzt werden. Dies konnten Wissenschaftler aus der Türkei nachweisen. Beim Einsatz leistungsstarker 7-T-Scanner lag der Quecksilbergehalt viermal so hoch wie in der 1,5-T-Scannergruppe und Kontrollgruppe. Die Forscher untersuchten 60 kariesfrei gezogene Zähne, die mit Amalgam gefüllt und in künstlichem Speichel platziert wurden. Die Zähne wurden dann 20 Minuten einem MRT-Magnetfeld ausgesetzt.

Für die Quecksilberfreisetzung beim Hochfeld-MRT dürfte wahrscheinlich ein Phasenwechsel im Amalgammaterial verantwortlich sein.

Referenz:
Aerzteblatt.de, 29. Juni 2018: Hochfeld-MRT könnte Risiko für Menschen mit Amalgam-Zahn-Füllungen sein.

fischernetz 320Meeresfisch ist bekanntlich stark mit Quecksilber belastet. Nichtsdestotrotz werden jährlich ca. 80 Mio. Tonnen Fisch gefangen. Je mehr quecksilberkontaminierter Fisch verzehrt wird, desto höher ist folglich das Risiko für eine Quecksilberbelastung des Organismus, was natürlich für Schwangere und Kinder besonders verhängnisvoll sein kann. Bei einer wöchentlichen Aufnahme von 1,6 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm Körpergewicht ist die extrem toxische Höchstmenge erreicht.

In einer Studie kanadischer Wissenschaftler wurde untersucht, in welchen Ländern die Menschen am meisten von einer Quecksilbertoxikation betroffen sind. Für die Auswertung hatten die Wissenschaftler anhand der Fangquoten von 1950 bis 2014 die Quecksilbermengen der Fische aus diesem Zeitraum ermittelt. Die gesamte Quecksilbermenge aus Meeresfisch wurde dann mit Angaben zum wöchentlichen Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten aus 175 Ländern zwischen 1961 und 2011 kombiniert, um die Pro-Kopf-Aufnahme von Methylquecksilber auszumachen...

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