autismus bienen 320Die Auswertung von 44 Studien hat gezeigt, dass eine Quecksilberbelastung ein bedeutender ursächlicher Faktor für die Entstehung von Erkrankungen des autistischen Formenkreises ist. Wahrscheinlich sind die Entgiftungskapazität und die Ausleitungsmechanismen bei Autismuspatienten gestört, was zu einer Quecksilberanreicherung im Körper führt.

Referenz:
Jafari T, Rostampour N et al.: The association between mercury levels and autism spectrum disorders: A systematic review and meta-analysis; J Trace Elem Med Biol. 2017 Dec; 44:289-297. doi: 10.1016/j.jtemb.2017.09.002. Epub 2017 Sep 4.

Umweltverschmutzung 320Spiegel online berichtete am 03.11.2017, dass die Belastung mit Chemikalien nach Angaben des Bundesumweltamtes ständig zunimmt. Derzeit seien etwa 140.000 Chemikalien auf dem Markt, von denen viele im Organismus landen würden. Im Körper könne man locker 300 Stoffe nachweisen. Die Bleibelastung sei zwar seit 1981 deutlich rückläufig, mit weiter abnehmender Tendenz - es gäbe aber für Blei keine untere Grenze. Jede noch so geringe Konzentration könnte Schäden verursachen. Insofern seien viele Stoffe problematischer als wir früher gedacht haben, so sinngemäß der Leiter der Abteilung Umwelthygiene des Umweltbundesamtes.

Referenz:
Spiegel.de, 03.11.2017: „Viele Stoffe sind problematischer, als wir gedacht haben“

expressomaschine 320Aluminium ist in der Küche oder beim Camping weit verbreitet: Alutöpfe, Alutrinkflaschen, Grillbehälter, Espressokocher u. s. w. Aber wie groß ist die Gefahr, dass durch Benutzung von Alugeschirr das Leichtmetall ins Essen abgegeben wird? Wieviel Aluminium ist im Kaffee, der mit einem Alu-Espressokocher gekocht wurde? Das Hessische Landeslabor wollte es wissen und führte hierzu unter Federführung des Chemikers Thorsten Stahl eine der aufwendigsten Studien durch.

Richtschnur der Messreihe war der von der EFSA festgelegte TWI-Wert. Der TWI-Wert legt die tolerierbare Menge an Aluminium fest, die wöchentlich aufgenommen werden kann, und die liegt bei einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Das Team um Thorsten Stahl kam zu interessanten Ergebnissen:

Wie SWR aktuell am 02.10.2017 berichtete, sind ausgestopfte Tiere, wie sie in zahlreichen Schulen verwendet werden, eine erhebliche Quelle für Arsen. Arsenverbindungen wurden bis Mitte der 70er Jahre als Konservierungsmittel in Tierpräparaten zum Schutz vor Insekten eingesetzt.

Das Institut für angewandte Umweltforschung rät, die Tiere in verschlossenen Glasvitrinen aufzubewahren und im Schulunterricht nicht herumzureichen, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.

Referenz:
SWR.de, 02.10.2017: Arsen in ausgestopften Tieren

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