Aluminiumeimer 320

Chinesische Wissenschaftler untersuchten den Einfluss von Aluminium auf kognitive Funktionen und auf die Expression von Gutamatrezeptorproteinen in Lymphozyten. Ziel der Studie war auch die Klärung der Frage, ob sich das Expressionsmuster von Glutamatrezeptoren als Marker für kognitive Funktionen eignet. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass eine Aluminiumexposition die Gedächtnisfunktionen bei Arbeitern in Aluminiumfabriken verminderte. Die Expression von zwei verschiedenen Glutamatrezeptoren korrelierte sehr gut mit der kognitiven Leistungsfähigkeit der untersuchten Personen.


Referenz:
Ren P, Li R et al.: Influence of occupational aluminum exposure on cognitive function and glutamate receptor protein expression in workers; Zhonghua Lao Dong Wei Sheng Zhi Ye Bing Za Zhi. 2017 Feb 20;35(2):85-90.

seafood 320

Wissenschaftler aus Taiwan untersuchten bei schwangeren Frauen, inwieweit der Verzehr von Seafood sowie die Einnahme von Vitaminen die Quecksilberkonzentration bei der Mutter und im Nabelschnurblut beeinflusste. Ein hoher Verzehr von Seafood erwies sich als unabhängiger Risikofaktor für hohe Quecksilberspiegel im Blut der Mütter. Eine Vitaminsupplementierung, häufiger als drei mal pro Woche, hatte hingegen einen protektiven Effekt.
Interessant ist nun, über welche Effekte die Vitamine den Quecksilberspiegel senken.

Referenz:
Huang SH, Weng KP et al.: Influence of seafood and vitamin supplementation on maternal and umbilical cord blood mercury concentration; J Chin Med Assoc. 2017 May;80(5):307-312. doi: 10.1016/j.jcma.2016.11.005. Epub 2017 Mar 3.

 

Wissenschaftler aus Italien untersuchten bei 40 bleiexponierten Arbeitern und bei 40 Kontrollpersonen die mittlere Bleikonzentration und führten neuropsychiologische Tests durch. Es zeigte sich, dass eine Bleiexposition bei Erwachsenen, bereits bei Konzentrationen, die bisher als sicher galten, zu Störungen gewisser kognitiver Fähigkeiten führte.

Referenz:
Fenga C, Gangemi S et al.: Relationship between lead exposure and mild cognitive impairment; J Prev Med Hyg. 2016 Dec;57(4):E205-E210.

US-Wissenschaftler untersuchten anhand von Impfdaten, inwieweit thiomersalhaltige Impfstoffe mit emotionalen Störungen in der Kindheit und in der Jugend zusammenhängen. Sie konnten nachweisen, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer Quecksilberexposition durch Thiomersal und dem Risiko für Stimmungsschwankungen bei Kindern und Jugendlichen gab.

Referenz:
Geier DA, Kern JK et al.: Thimerosal exposure and disturbance of emotions specific to childhood and adolescence: A case-control study in the Vaccine Safety Datalink (VSD) database; Brain Inj. 2017;31(2):272-278. doi: 10.1080/02699052.2016.1250950. Epub 2017 Jan 19.

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