Bekanntlich wird Kantinenessen häufig in unbeschichteten Aluminiumschalen warmgehalten und serviert. Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung konnten jetzt nachweisen, dass dies zu einer bedenklichen Erhöhung der Aluminiumkonzentration im Essen führen kann. Die Forscher des BfR testeten vier unbeschichtete Aluminiumschalen mit säurehaltigen Lebensmitteln, wie Sauerkraut, Apfelmus und passierten Tomaten. Dabei fanden sie teilweise bedenklich erhöhte Aluminiumwerte. Bei täglichem Verzehr von 200 g säurehaltigen Lebensmitteln aus Aluminiumschalen würde ein Mensch pro Woche etwa 0,5 mg Aluminium aufnehmen. Damit wäre bereits die Hälfte des als unbedenklich geltenden Aluminiumkontingents erreicht. Wenn man andere Aluminiumquellen in Betracht zieht, kann die Toleranzgrenze für Aluminium dann rasch überschritten werden. Die Wissenschaftler des BfR empfehlen, die zusätzliche Aufnahme von Aluminium möglichst zu minimieren oder ganz zu meiden, da eine Belastung mit hohen Aluminiumgehalten in Lebensmitteln ohnehin gegeben ist.

Referenz:
scinexx.de, 30.05.2017: Aluminium in Kantineessen

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