Wissenschaftler aus Korea untersuchten in einer Studie 114 Patienten mit der Diagnose ADHS und 114 Kontrollpersonen. Die Kinder mit ADHS zeigten signifikant höhere Bleikonzentrationen als die Kontrollpersonen. Bei Bleivollblutkonzentrationen über 23 µg/ l war das Risiko für ADHS um den Faktor 2,5 erhöht.

Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass selbst niedrige Bleikonzentrationen im Vollblut als Risikofaktor für ADHS anzusehen sind.

Referenz:
Jae HongPark, Ju-Hee Seo et al.: Blood lead concentrations and attention deficit hyperactivity disorder in Korean children: a hospital-based case control study; BMC PediatricsBMC series – open, inclusive and trusted2016

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