Die neue Züricher Zeitung veröffentlichte im Juni 2016 einen Fachartikel, der sich mit der Arsenproblematik in Lebensmitteln beschäftigte. In der EU würden immer mehr mehr Studien publiziert, die erhöhte Arsenkonzentrationen im Essen feststellten. Regelmäßig würden die Produkte in den Analysen in den vergangenen Jahren die EU-Grenzwerte überschreiten.

Im Schweizer Recht gibt es derzeit noch keinen Höchstwert für Arsen in Nahrungsmitteln, was von schweizer Experten auch kritisiert wird. Das kantonale Labor Zürich analysierte 2013 und 2014 Reis und verschiedene Reisprodukte und konnte in 15 verschiedenen Reiswaffeln eine Arsenbelastung nachweisen, die doppelt so hoch war wie der EU-Grenzwert. Für die schweizer Toxikologin Schwerdtle ist Arsen im Essen ein Problem, das zulange unterschätzt wurde und noch immer zu zaghaft bekämpft werde.

Referenz:
nzz.ch, 10.06.2016: Experten warnen vor zuviel Reis

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