Es ist schon länger bekannt und gut belegt, dass Blei und Quecksilber neurotoxische Eigenschaften besitzen. Es gibt aber auch zunehmend Hinweise, dass andere Metalle wie Arsen, Cadmium und Mangan gesundheitsschädliche Effekte haben können. US-Wissenschaftler publizierten einen Übersichtsartikel über die Fachliteratur neueren Datums zu diesem Thema. Sie werteten 31 Fachartikel aus, die zwischen Januar 2009 und März 2015 publiziert wurden. Es gibt eine starke Evidenz dafür, dass eine Cadmiumexposition vor der Geburt und in der Kindheit mit schlechteren kognitiven Leistungen assoziiert ist. Cadmium hatte aber kaum einen Einfluss auf das Verhalten und keinen signifikanten Zusammenhang mit ADHS.
Eine Manganexposition im frühen Lebensalter führte zu Störungen im Bereich der Kognition und des Verhaltens. Eine Mehrfachmetallbelastung wirkt stärker neurotoxisch als eine Einzelmetallbelastung - besonders in den frühen Lebensjahren.

Referenz:
Sanders AP1, Claus Henn B, Wright RO: Perinatal and Childhood Exposure to Cadmium, Manganese, and Metal Mixtures and Effects on Cognition and Behavior: A Review of Recent Literature; Curr Environ Health Rep. 2015 Sep;2(3):284-94.

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