Wissenschaftler aus Korea untersuchten in einer Studie einen möglichen Zusammenhang zwischen einer Bleibelastung und Autismus bei Kindern. 2473 koreanische Kinder, die zu Beginn der Studie sieben bis acht Jahre alt waren, wurden bis zu ihrem elften bis zwölften Lebensalter zweijährlich untersucht. Außerdem wurden die Blutbleispiegel ermittelt und autistische Verhaltensweisen mittels standardisierter Fragebögen abgefragt. Es zeigte sich, dass bereits niedrige Bleispiegel im siebten oder achten Lebensjahr später im Alter von elf und zwölf Jahren mit vermehrten autistischen Verhaltensweisen assoziiert waren. In den Testverfahren fanden sich Zusammenhänge zwischen den Bleikonzentrationen und Kognition, Kommunikation, Motivation, sozialem Bewusstsein und Eigenheiten.

Referenz:
Kim KN, Kwon HJ, Hong YC et al.: Low-level lead exposure and autistic behaviors in school-age children; Neurotoxicology. 2016 Feb 11;53:193-200. doi: 10.1016/j.neuro.2016.02.004.

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