In einer Studie mit Brunnennutzern aus New Hampshire wurden die Arsenspiegel im Urin von 412 schwangeren Frauen zur Abschätzung der Arsenbelastung des ungeborenen Kindes untersucht. Nach Geburt des Kindes führten die Wissenschaftler alle vier Monate eine Telefonbefragung zur Infektionshäufigkeit und Symptomatik des Säuglings durch. Es zeigte sich, dass die Babys mit einer Arsenbelastung in Utero eine größere Zahl von Infektionen aufwiesen. Sie hatten häufiger Atemwegsinfektionen sowie respiratorische Symptome wie Keuchen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass eine Arsenexposition sowohl das Risiko wie den Schweregrad bestimmter Infektionen erhöhen könne. Brunnenwasser ist die Arsen-Hauptquelle für die meisten Menschen, und fast 10 bis 15 Prozent der privaten Brunnen in New Hampshire enthalten Arsenkonzentrationen über dem Grenzwert.

Referenz:
Margaret R. Karagas, Emily Baker et al.: Infant Infections and Respiratory Symptoms in Relation to in Utero Arsenic Exposure in a U.S. Cohort. Environmental Health Perspectives, 2015; DOI: 10.1289/ehp.1409282

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