Bekanntlich wird Kantinenessen häufig in unbeschichteten Aluminiumschalen warmgehalten und serviert. Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung konnten jetzt nachweisen, dass dies zu einer bedenklichen Erhöhung der Aluminiumkonzentration im Essen führen kann. Die Forscher des BfR testeten vier unbeschichtete Aluminiumschalen mit säurehaltigen Lebensmitteln, wie Sauerkraut, Apfelmus und passierten Tomaten. Dabei fanden sie teilweise bedenklich erhöhte Aluminiumwerte. Bei täglichem Verzehr von 200 g säurehaltigen Lebensmitteln aus Aluminiumschalen würde ein Mensch pro Woche etwa 0,5 mg Aluminium aufnehmen. Damit wäre bereits die Hälfte des als unbedenklich geltenden Aluminiumkontingents erreicht. Wenn man andere Aluminiumquellen in Betracht zieht, kann die Toleranzgrenze für Aluminium dann rasch überschritten werden. Die Wissenschaftler des BfR empfehlen, die zusätzliche Aufnahme von Aluminium möglichst zu minimieren oder ganz zu meiden, da eine Belastung mit hohen Aluminiumgehalten in Lebensmitteln ohnehin gegeben ist.

Referenz:
scinexx.de, 30.05.2017: Aluminium in Kantineessen

Nach wie vor sind Reiswaffeln erheblich bis sehr stark mit Arsen belastet. Wie in einer Untersuchung von Ökotest gezeigt wurde. Die Hälfte der 20 untersuchten Produkte bekam die Testnote Ungenügend, nur ein Produkt konnte laus Ökotest empfohlen werden. Neben Arsen wurden noch weitere bedenkliche Stoffe in den Waffeln gefunden, z. B. Acrylamit, Cadmium und Mineralöl. Arsen findet sich nicht nur in Reiswaffeln, sondern in allen Reisprodukten. In vielen Reisanbaugebieten herrscht eine erhöhte Arsenbelastung im Boden und auch im Trinkwasser. Die Reispflanzen nehmen das Arsen aus dem Erdreich auf, wobei es sich an den Randschichten der Körner besonders stark anreichert.

Referenzen:

  • deutsche-apotheker-zeitung.de, 30.09.2016: Reiswaffeln wieder stark mit Arsen belastet
  • zdf.de/planet-e, 29.09.2016: Arsen - der schleichende Tod

Wissenschaftler der University of Georgia hatten die Daten von fast 15.000 Personen analysiert für eine zukünftige wissenschaftliche Risikobeurteilung von Amalgamplomben.

Personen mit mehr als acht Amalgamplomben hatten im Schnitt über 150 Prozent mehr Quecksilber im Blut als Personen ohne derartige Füllungen. Immerhin haben 25 Prozent der US-Amerikaner elf oder mehr Amalgamplomben.

Die Toxikologen der University of Georgia kamen zu dem Schluss, dass mehr als acht Füllungen aus Amalgam das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen deutlich erhöhte. Bekanntlich schädigt Quecksilber Gehirn, Herz, Nieren, Lungen und Immunsystem. Das größte Risiko sehen die Wissenschaftler für Menschen mit zahlreichen Plomben, die zusätzlich noch Quecksilber am Arbeitsplatz oder durch den Verzehr von Meeresfrüchten aufnehmen.

Referenz:
pressetext.com, 29.09.2016: Amalgam-Plomben: Hohe Quecksilberwerte im Blut

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mitteilte, sind Wildpilze stark mit Quecksilber belastet. Bei Tests von 164 Wildpilz-Proben fanden sich durchweg erhöhte Quecksilberkonzentrationen, wobei die Menge in zwei Drittel der Fälle über dem gesetzlichen Höchstwert lag. Das Bundesumweltministerium rät bei regelmäßigem Verzehr, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen.

Referenz:
süddeutsche.de, 30.09.2016: Wildpilze oft mit Quecksilber belastet

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok