Wissenschaftler der Universität Potsdam, Münster und Konstanz untersuchten in Zellkulturen die Toxizität von organischen und anorganischen Quecksilberverbindungen. Hierbei wurden verschiedene Quecksilberverbindungen in Zellkulturen von differenzierten menschlichen Nervenzellen und Astrozyten untersucht. Es zeigte sich, dass Neuronen im Vergleich zu Astrozyten grundsätzlich empfindlicher auf Quecksilberverbindungen reagierten. Von den Neuronen wird Quecksilber in erheblichem Umfang aufgenommen. Organische Quecksilberverbindungen zeigten stärkere zytotoxische Effekte im Vergleich zu anorganischem Quecksilber. Im Gegensatz zu anorganischem Quecksilber konnten organische Quecksilberverbindungen die Apoptose-Kaskade bereits bei niedrigen Konzentrationen in Neuronen induzieren.

Referenz:
Lohren H, Blagojevic L et al.: Toxicity of organic and inorganic mercury species in differentiated human neurons and human astrocytes; J Trace Elem Med Biol. 2015 Oct;32:200-8.

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