Schon länger ist bekannt, dass sich in der Arktis sehr hohe Quecksilberkonzentrationen ablagern. Kohleverbrennung, Brandrodung, Verbrennung bei der Zementproduktion und Goldgewinnung sind von Menschen gesetzte Ursachen, die eine hohe Quecksilberkonzentration in der Arktis bewirken.

Jetzt haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Zahl der Elfenbeinmöwe in Kanadas Arktis drastisch zurückgeht. Seit den achtziger Jahren kam es zu einem Rückgang von 80 bis 85 Prozent. Forscher haben in den Federn dieser Vögel hohe Konzentrationen von Methylquecksilber gemessen und vermuten dies als Ursache für das Massensterben. Eine Studie belegt, dass der Quecksilbergehalt in den Federn von Elfenbeinmöwen der kanadischen Arktis seit 1877 um das 45-Fache angestiegen ist. 

"Wir führen diesen Anstieg auf die gestiegene Belastung der Umwelt mit Quecksilber zurück, der postindustriell festgestellt wurde und für den menschliche Aktivitäten verantwortlich gemacht werden", so die Wissenschaftler.

Referenz:
welt.de, 18.03.2015: Gehen Elfenbeinmöwen an Quecksilber zugrunde?

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