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Zwei Drittel der in Deutschland ausgebrachten Quecksilberkonzentrationen stammen aus deutschen Kohlekraftwerken. Insgesamt sind das über sechs Tonnen jährlich, die von Kohlekraftwerken emittiert werden. Braunkohlekraftwerke nehmen mit bis zu 17,5 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft die Spitzenposition ein. Dieser Wert ist vier Mal mehr, als künftig in den USA erlaubt. Das geht aus einem Spiegelbericht hervor, der sich auf eine schriftliche Auskunft des Bundesumweltministeriums an die Grünen-Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock beruft.

Derzeit könne nicht beurteilt werden, ob die Kraftwerke technisch so weit verbessert werden können, um die Belastung zu senken. Betont wurde auch, dass die Quecksilberkonzentrationen von Fischen dauerhaft und flächendeckend überschritten werden. Das beweisen Untersuchungsergebnisse aus Proben der Elbe, Rhein und Donau.

Die Grünen-Umweltexpertin Baerbock fordert, dass die Bundesregierung die gesundheitlichen Folgen der massiven Quecksilberemissionen nicht länger zugunsten der Kohleverstromung ignorieren darf.

Referenz:
spiegel.de, 20.03.2015: Deutsche Kohlekraftwerke stoßen zu viel Quecksilber aus

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