Eine erhöhte Aufnahme von Aluminium wird schon länger als Risikofaktor für die Entstehung der Alzheimererkrankung und von Brustkrebs diskutiert.

In vielen Deos werden Aluminiumsalze eingesetzt, um die Poren zu verengen, damit weniger Schweiß freigesetzt wird. Durch die Verwendung solcher aluminiumhaltiger Deodorants kann über eine verletzte Haut das Aluminium leichter vom Körper aufgenommen werden, was das Risiko für eine Aluminiumaufnahme erhöht. Deshalb hat im vergangenen Jahr das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Empfehlung herausgegeben, auf frisch rasierter Haut keine aluminiumhaltigen Deos zu verwenden.

Wie die welt.de im Januar 2015 berichtete, fordert das BfR jetzt einen Grenzwert für Aluminium in Kosmetikprodukten. Der Anlass war u.a. eine Studie aus Frankreich aus dem Jahr 2012, bei der herausgefunden worden war, dass durch eine verletzte Haut, z.B. durch Rasur, wesentlich mehr Aluminium durch einen Deoroller aufgenommen wird als bei einer unverletzten Haut. Statt 1,81 Mikrogramm pro Quadratzentimeter war in in einem Versuch dann 11,50 Mikrogramm je Quadratzentimeter gemessen worden.

Referenz:
welt.de, 12.01.15: Wie gefährlich ist Aluminium in Deos?

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