US-Wissenschaftler beschäftigten sich in einer Übersichtsarbeit mit der Bedeutung von Schwermetallen für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Sie kamen zu dem Schluss, dass es eine starke Evidenz dafür gibt, dass Schwermetallkontaminationen mit arteriosklerotischen Erkrankungen assoziiert sind. Eine erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit wurde sowohl bei erhöhten Bleikonzentrationen im Blut wie auch im Knochen nachgewiesen, wobei dieser Zusammenhang bei der Bleikonzentration im Knochen stärker ausfiel. Einer der bestuntersuchtesten kardiovaskulären Effekte von Blei ist die Entstehung der arteriellen Hypertonie. Auch Cadmium ist mit der kardiovaskulären Sterblichkeit assoziiert. Cadmium erhöht das Risiko für KHK sowie für die periphere arterielle Verschlusskrankheit und kann zu einer mäßiggradigen Blutdruckerhöhung führen. Der Zusammenhang zwischen Quecksilber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist inkonsistent: In einigen Studien erhöhte die Quecksilberbelastung durch Fischverzehr das Risiko für Herzinfarkt, in anderen Studien wurde dieser Zusammenhang nicht nachgewiesen. Arsen hat nur einen geringen Effekt auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Referenz:
Natalia V. Solenkova et al.: Metal pollutants and cardiovascular disease: Mechanisms and consequences of exposure; Curriculum in Cardiology, July 11, 2014

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