Eine Ökotoxikologin der Technischen Universität Berlin rät zur Vorsicht beim Gärtnern in der Großstadt. Von der TU Berlin wurden verschiedene Proben von Salat, Kohlrabis und Radieschen im Labor untersucht. Die Proben stammten von einem Garten in unmittelbarer Nähe einer Autobahnzufahrt, außerdem von einem Garten an einer weniger befahrenen Straße, der dritte Garten lag in einer Kleingartenanlage am anderen Ende der Stadt. Besonders auffällig war die hohe Bleibelastung im Salat, auch die Belastung der Radieschen lag über dem zulässigen Grenzwert. In den beiden Gärten, die nicht an der Autobahnausfahrt lagen, waren die Proben ebenfalls teilweise mit Blei belastet. Die Bleikonzentration der Umwelt hat sich zwar durch Einführung des bleifreien Benzins stark vermindert, Blei ist aber ein sehr langlebiges Umweltgift, außerdem ist der Reifenabrieb oder die Verwendung bleihaltiger Farben eine zusätzliche Quelle der Bleifreisetzung.

Referenz:

hr-online.de: Gift im Garten-Gemüse

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