Die Belastung von Reis und Reisprodukten mit anorganischem Arsen kann die Gesundheit von Kleinkindern beeinträchtigen. Es sollten Schritte unternommen werden, die Arsenaufnahme zu minimieren. Ein entsprechender Kommentar findet sich im Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition.

Anorganisches Arsen ist ein Karzinogen, und eine Langzeitexposition hat negative Effekte auf die Gesundheit. Reis wird häufig als Kohlenhydratquelle bei Säuglingen und Kleinkindern verwendet, entsprechende Reisprodukte sind z.B. in der Kindernahrung und in Kindergetränken enthalten. Daraus ergibt sich, dass Kleinkinder zwei- bis dreimal mehr anorganisches Arsen aufnehmen als Erwachsene. Die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung empfiehlt, dass Reisdrinks bei Kleinkindern vermieden werden. Stattdessen könnten verschiedene andere Getreidearten in die Ernährung mit eingebaut werden, wie z.B. Hafer, Gerste, Weizen und Mais.

Referenz:
sciencedaily.com, 15.07.2014: Experts voice concerns over arsenic in rice

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