Eine Fehlverteilung von Metallen ist eng mit der Alzheimererkrankung verbunden. Mit Hilfe der ICP-MS wurden zwei unterschiedliche Fraktionen aus dem Blutserum untersucht. Die Analysen wurden sowohl bei gesunden Kontrollpersonen als auch bei Patienten mit Morbus Alzheimer und MCI durchgeführt. Man fand heraus, dass sich die Konzentrationen einiger Metalle wie Eisen, Kupfer, Zink und Aluminium mit fortschreitenden  neurodegenerativen Erkrankungen deutlich verändern.
Diese Metalle scheinen in der Pathogenese der Alzheimererkrankung eine Rolle zu spielen. Die abnormalen Konzentrationen dieser Metalle könnten im Zusammenhang mit oxidativem Stress und einem gestörten Glucosestoffwechsel im Gehirn zusammenhängen.

Referenz:
González-Domínguez R et al.:  Characterization of metal profiles in serum during the progression of Alzheimer's disease; Metallomics. 2014 Jan 29;6(2):292-300

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