In einer Studie konnten britische Wissenschaftler erstmals einen Zusammenhang zwischen dem Arsengehalt im Reis und Genschäden beim Menschen nachweisen. Sie fanden bei Personen in Westbengalen vermehrte Mikronuklei in Zellen der Harnwege. Erhöhte Konzentrationen von Mikronuklei gelten als Marker für eine Schädigung der Chromosomen. In Westbengalen ist Reis ein Hauptnahrungsmittel. Der Verzehr von stark arsenhaltigem Reis ist also ein Risikofaktor für die Gesundheit. Da Reis ein wichtiges Grundnahrungsmittel für Milliarden von Menschen darstellt, ist eine bessere Überwachung der Arsenkonzentration im Reis dringend erforderlich. Es ist schon länger bekannt, dass Arsen im Trinkwasser eine Gefahr für die Gesundheit darstellen kann - insbesondere in Bangladesh und im Osten von Indien treten erhöhte Arsenkonzentrationen im Trinkwasser auf.

Referenz:
MNT medicalnewstoday.com, 24.07.2013: Arsenic in rice poses health risks when rice consumption high

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