In einer Schweizer Tageszeitung vom 14. Mai 2011 war die interessante Mitteilung zu lesen, dass zumindest in der Schweiz das Schießen heutzutage den höchsten Eintrag von Blei in die Umwelt verursacht: mehr als doppelt so viel wie Verkehr, Industrie und Gewerbe zusammen. Durch den Schießsport gelangen immerhin 200 Tonnen Blei in die Umwelt.

Referenz:
Jungfrei Zeitung, 14.05.2011: Für weniger Blei im Boden


Am 19.11.2010 erschien in br-online ein Artikel mit dem Titel: „Gefährliche Jagd mit Bleischrot“. Immer noch wird bei der Jagd im großen Stil Bleimunition eingesetzt. Laut einer EU-Studie werden in Deutschland etwa 1000 Tonnen Bleischrot jährlich verschossen. Das Blei in der Umwelt führt häufig zu Vergiftungserscheinungen z.B. der Greifvögel. Jeder dritte bis vierte Seeadler in Deutschland stirbt an einer Bleivergiftung. Auch Menschen, die viel Wild essen, sind durch Bleigeschosse gefährdet. Wenn das Projektil beim Tier einen Knochen trifft, werden feinste Bleipartikel in das Gewebe gestreut, die man dann u.U. mitverzehrt. In einer Untersuchung ist festgestellt worden, dass die Bleiwerte von mit Bleischrot geschossenem Wild bei weitem die von der EU festgesetzten Grenzen übersteigen.

Referenz:
bayerischer Rundfunk, 17.05.2011: Gefährliche Jagd mit Bleischrot

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