Aufgrund der neuen EU-Spielzeugrichtlinie gelten höhere Grenzwerte für Schwermetalle, wodurch die Gesundheitsgefahr für Kinder zunehmen kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die möglichen Auswirkungen einer stärkeren Schwermetallbelastung analysiert und bewertet die EU-Spielzeugrichtlinie ziemlich kritisch. Bei der Berechnung der zulässigen Blei- und Arsenmenge würden Grenzwerte genommen, die wissenschaftlich nicht mehr akzeptabel seien. Bei Barium sind Werte veranschlagt worden, die dreifach höher liegen als von der WHO empfohlen. Außerdem wird den Spielzeugherstellern durch die EU-Richtlinie die Verwendung größerer Mengen Antimon und Quecksilber erlaubt. Das BfR empfiehlt deshalb, die bisherigen Grenzwerte beizubehalten.

Referenz:
umwelt-panorama.de, 29.09.2011: Gesundheitsgefahr durch mehr Schwermetalle im Spielzeug

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