US-Forscher haben in einer Studie an 229 schwangeren Frauen, die durchschnittlich eine halbe Tasse gekochten Reis am Tag aßen, deutlich erhöhte Arsenwerte im Urin festgestellt. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitung „Proceedings of the National Academy of Sciences“ publiziert.

Es gibt vermehrt Daten, die beweisen, dass neben dem Trinkwasser auch Lebensmittel erhebliche Mengen an Arsen enthalten können. Für das Trinkwasser sind Höchstwerte definiert, für Reis jedoch noch nicht. Die Reispflanze nimmt das Schwermetall aus dem Boden auf und speichert es auch im Reiskorn; je nach Anbaugebiet und Reissorte kann der Arsengehalt sehr unterschiedlich sein. In der erwähnten Studie wurde nicht der Arsengehalt von Reis gemessen, sondern die Belastung von schwangeren Frauen untersucht, die häufiger ganz normalen Reis aus dem Supermarkt verzehrten.

Der eindeutig festgestellte Zusammenhang zwischen Reiskonsum und Arsen im Urin sollte Anlass geben, verstärkt die Arsengehalte von Nahrungsmitteln zu untersuchen. Eine vermehrte Zufuhr von Schwermetallen ist insbesondere in der Embryonalentwicklung als sehr bedenklich einzustufen.

Referenz:
scinexx.de, 06.12.2011: Reis kann giftiges Arsen enthalten

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