Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass die Schwermetalle Cadmium, Blei und Arsen über unterschiedliche pathophysiologische Mechanismen die Nieren schädigen. Blei erzeugt z.B. freie Radikale, wodurch dann der Transkriptionsfaktor NF-Kappa-B aktiviert und eine Entzündungsreaktion ausgelöst wird. Außerdem führt eine Bleibelastung zu vaskulärem oxidativen Stress, woraus letztlich eine Blutdruckerhöhung resultiert, die ebenfalls die Nieren schädigt.

Cadmium kann sich in den Nieren anreichern und entwickelt dort erhebliche toxische Wirkungen. Wenn die Cadmiumspeicher-Kapazität der Metallothioneine erschöpft ist, können freie Cadmiumionen Antikörper gegen die Metallothioneine erzeugen, die dann auch Nierenzellen schädigen.

Die ersten Symptome einer Schwermetallschädigung der Nieren zeigen sich in leicht erhöhten Verlusten von Eiweiß, Aminosäuren und Glukose und Harn.

 

Referenz:
Ernesto Sabath, M Ludivina Robles-Osorio: Renal health and the environment: heavy metal nephrotoxity; Nefrologia 2012; 32(3):XX

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