Forscher aus Japan untersuchten die Aminosäurenkonzentrationen von Patienten mit Gicht und fanden heraus, dass sich bei bestimmten Aminosäuren signifikante Unterschiede im Vergleich zu Kontrollpersonen ergaben. Die Plasmaspiegel von Alanin, Isoleucin, Leucin, Phenylalanin, Tryptophan und Valin waren bei Gichtpatienten signifikant höher; die Aminosäuren Glycin und Serin hatten signifikant niedrigere Konzentrationen. Die niedrigen Konzentrationen von Serin und Glycin könnten nach Auffassung der Autoren der Studie daher kommen, dass Serin und Glycin entweder Stickstoff oder Kohlenstoff oder beides für die Bildung des Purinrings bereitstellen, der wiederum für die Bildung größerer Mengen von Harnsäure benötigt wird.

Referenz:
MH Mahbub, Natsu Yamaguchi et al.: Alteration in plasma free amino acid levels and its association with gout; Environmental Health and Preventive Medicine; December 2017, 22:7

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