Bisher war nur unzureichend bekannt, inwieweit der Vitamin-D-Status mit Depressionen bei jungen Erwachsenen korreliert. Zur Klärung dieser Frage verwendeten US-Wissenschaftler Daten von NHANES III. In die Studie waren 7.970 US-Bürger im Alter von 15 bis 39 Jahren einbezogen. Zur Diagnose einer Depression wurde ein diagnostisches Interview-Schema verwendet, das vom National Institute of Mental Health entwickelt worden war. Man konnte feststellen, dass insbesondere Frauen, Menschen mit schwarzer Hautfarbe, Menschen unter der Armutsgrenze oder mit hohem BMI etc. häufiger einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen als andere Versuchsteilnehmer. Auffällig war auch, dass die Vitamin-D-Konzentration signifikant mit Depressionen korrelierte. In dieser großen Studie war die Wahrscheinlichkeit, an einer Depressionen zu erkranken, bei Personen mit einem Vitamin-D-Mangel signifikant höher als bei Personen mit ausreichender Vitamin-D-Versorgung.

 

Referenz:
Vijay Ganji et al.: Serum vitamin D concentrations are related to depression in young adult US population: the Third National Health and Nutrition Examination Survey; International Archives of Medicine, 11.11.2010

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