Auf der diesjährigen Jahresversammlung der amerikanischen Akademie für Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde eine Studie der University of Rochester vorgestellt, die mit 77 Jugendlichen durchgeführt worden war. Die Studienteilnehmer wurden stationär in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik behandelt. Es wurde untersucht, inwieweit die Vitamin-Konzentration mit dem Auftreten psychotischer Symptome wie Halluzinationen, Paranoia und Wahnvorstellungen korrelierte. 40 Prozent der Jugendlichen wiesen einen Vitamin-D-Mangel, d.h. Vitamin-D-Konzentrationen < 20 ng/ ml, auf. Bei 42 Prozent dieser Jugendlichen wurde ein Auftreten psychotischer Symptome festgestellt. Bei den 20 Jugendlichen mit normalen Vitamin-D-Spiegeln (> 30 ng/ ml) zeigten nur noch 15 Prozent psychotische Symptome. Die statistische Auswertung ergab, dass Jugendliche mit einem Vitamin-D-Mangel ein vierfach höheres Risiko für Psychosen aufwiesen als Patienten mit normalen Vitamin-D-Spiegeln.

 

Referenz:
Mitchell L Zoler: Vitamin D deficiency linked to psychotic Symptoms in Adolescents; Internal Medicine News, 18.11.2010

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