An 2524 Teilnehmern der US-amerikanischen NHANES-Studie 2005/ 2006 wurden Zusammenhänge zwischen den Konzentrationen von Folsäure, Vitamin B12, Homocystein und depressiven Symptomen untersucht. Die depressiven Symptome wurden mittels eines Patientenfragebogens ermittelt. Grundsätzlich ergab die Untersuchung, dass die Depressiv-Symtpome-Scores bei Frauen signifikant höher waren als bei Männern. Erhöhte Depressionsneigung war invers mit dem Folsäurestatus assoziiert besonders bei den weiblichen Studienteilnehmern. Mit der Homocystein- und Vitamin-B12-Konzentration bestand kein signifikanter Zusammenhang. Bei älteren Erwachsenen (> = 50 Jahre) war die Homocysteinkonzentration bei beiden Geschlechtern mit der Depressionsneigung assoziiert.

 

Referenz:
Beydoun MA et al.: Serum Folate, Vitamin B-12, and Homocysteine and their association with depressive symptoms among U.A. adults.

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok