In einem Übersichtsartikel wurden die Ergebnisse der von Forschern der Florida State University angestellten Untersuchungen zur Bedeutung von Zink bei neuropsychiatrischen Störungen publiziert.

Verschiedene klinische Studien haben einen Zusammenhang zwischen dem Zinkstatus und neuropsychiatrischen Störungen wie Depressionen und Angsterkrankungen aufgezeigt. Ein Zinkmangel kann depressionsähnliche Symptome und auch Ängstlichkeit hervorrufen. Eine Zinksupplementierung wurde als Behandlung bei depressiven Episoden eingesetzt.

Die Verabreichung von Zink verbessert die Effektivität von Antidepressiva und könnte besonders bei therapieresistenten Patienten sehr bedeutsam sein. Für die Wirkung von Zink dürften verschiedene Mechanismen eine Rolle spielen, z.B. die Regulierung von Neurotransmittersystemen und antioxidativen Prozessen, neurotrophen Faktoren und den neuronalen Vorläuferzellen.

 

Referenz:
Cope EC et al.: Role of zinc in the development and treatment of mood disorders; Curr opin clin Nutr. Metab Care. 2010 Nov

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