Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten die Vitamin-D-Konzentrationen von 200 Hausfrauen zwischen 20 und 55 Jahren. Ein Teil der Studienteilnehmerinnen stammte aus Teheran, einer Region mit hoher Luftverschmutzung, der andere Teil aus Ghazvin, einer Region mit geringer Luftverschmutzung. Die Intensität der UV-B-Strahlung wurde mit einem Messgerät registriert. Bei den Frauen in Ghazvin waren die Vitamin-D-Konzentrationen deutlich höher als bei den Frauen in Teheran. Außerdem hatten die Teheran-Frauen signifikant häufiger erhöhte Konzentrationen des Parathormons. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass der Wohnort doch eine erhebliche Rolle für die Vitamin-D-Versorgung spielt.

 

Referenz:
Hosseinpanah F et al.: The effects of air pollution on vitamin D status in healthy women: A cross sectional study; BMC Public Health. 2010 Aug 29; 10(1)519

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