Wissenschaftler der John Hopkins University School of Medicine, Baltimore, untersuchten bei Patienten mit rheumatoider Arthritis die Vitamin-D-Spiegel sowie verschiedene Marker der Krankheitsaktivität. Außerdem wurden die Beschwerden mit verschiedenen Fragebögen erfasst. An der Studie nahmen 62 Rheumapatienten teil, die in einer Arthritis-Klinik behandelt wurden. 61 Prozent der Rheumapatienten hatten eine Vitamin-D-Konzentration unter 30 ng/ ml, die als Vitamin-D-Mangel eingestuft wurde. Bei den Rheumapatienten war in einem aktiven Krankheitsschub die Vitamin-D-Konzentration invers mit dem Schweregrad der Schmerzen und Behinderung assoziiert.

Patienten, die einen akuten Rheumaschub durchmachten und einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen, hatten ein sechsfach erhöhtes Risiko für eine moderate oder schwere körperliche Beeinträchtigung. Die Autoren der Studie empfehlen, dass bei Rheumapatienten in nördlichen Ländern der Vitamin-D-Status routinemäßig überprüft werden sollte.

 

Referenz:
Haque UJ, Bartlett SJ: Relationships among vitamin D, disease activity, pain and disability in rheumatoid arthritis; Clin Exp Rheumatol. 2010 Sep 24

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