Wissenschaftler der Universität Bonn verglichen 23 Patienten mit Panikstörungen mit einer Kontrollgruppe von 23 gesunden Personen in Bezug auf ihre Homocysteinkonzentrationen. Die Patienten mit Panikstörungen hatten höhere Homocysteinkonzentrationen im Blutplasma als die Kontrollgruppe. Außerdem korrelierte die Homocysteinkonzentration mit dem Schweregrad der Symptomatik. Die Wissenschaftler vermuten, dass das vermehrte Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei ängstlichen Patienten auch über erhöhte Homocysteinkonzentrationen erklärt werden kann.

 

Referenz:
Christian Meier et al.: Relative Hyperhomocysteinemia in patients with panic disorder: a case-control study; Neuropsychobiology; Vol. 62. No. 3, 2010

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