Wissenschafter der University of British Columbia, Canada, untersuchten die Konzentration von Spurenelementen bei 44 Kindern mit der Diagnose ADHS. Die Untersuchung konnte die Ergebnisse früherer Studien bestätigen, dass bei ADHS-Kindern niedrige Zinkkonzentrationen vorliegen.

Neu an diesem Untersuchungsergebnis ist, dass auch die Kupferkonzentrationen bei den ADHS-Kindern vermindert waren. Die Bedeutung dieser Feststellung liegt darin, dass Zink und Kupfer genauso wie Eisen essentielle Cofaktoren für die Bildung von Dopamin und Noradrenalin sind, zwei Neurotransmittern, die für die Entstehung dieser Erkrankung eine wichtige Rolle spielen.

 

Referenz:
Joy Y Kiddie: Nutritional status of children with attention deficit hyperactivity disorder: A pilot study; International Journal of Pediatrics, Volume 2010, Article ID 767318, 7 pages

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