Italienische Forscher untersuchten bei 448 postmenopausalen Frauen einen möglichen Zusammenhang zwischen der Knochendichte und den Konzentrationen von Homocystein, Folsäure und Vitamin B12. Die Homocysteinkonzentration war negativ mit der Knochendichte des Oberschenkels assoziiert, nicht aber mit der Knochendichte des Schenkelhalses und der Lendenwirbelsäule. Es bestand keine signifikante Assoziation zwischen der Knochendichte und den Serumkonzentrationen von Folsäure und Vitamin B12. Insgesamt ist der Einfluss des Homocysteins auf die Knochendichte eher gering, aber trotzdem klinisch relevant, da die Osteoporose bei postmenopausalen Frauen ja sehr häufig auftritt und erhöhte Homocysteinkonzentrationen auch relativ leicht behandelt werden können.

 

Referenz:
Paolo Bucciarelli et al.: The relationship between plasma homocysteine levels and bone mineral density in post-menopausal women; European Journal of Internal Medicine

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