Französische Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Eisen - Hämeisen und Nicht-Hämeisen - und dem Blutdruck. Dazu wurden 2895 Teilnehmer der Sumivax-Studie über einen Zeitraum von fünf Jahren beobachtet. Eine niedrige Aufnahme von Nicht-Hämeisen war mit einem größeren Anstieg des systolischen Blutdrucks in dieser Zeit assoziiert. Die Studienteilnehmer mit der höchsten Aufnahme an Nicht-Hämeisen hatten ein um 37 Prozent geringeres Risiko für arterielle Hypertonie im Vergleich zu den Probanden mit der niedrigsten Eisenzufuhr. Die Aufnahme von Hämeisen war nicht mit Veränderungen des Blutdrucks assoziiert, allerdings zeigte sich, dass der Verzehr von Fleisch mit einem Anstieg des systolischen Blutdrucks verbunden war. Die Daten dieser Studie veranschaulichen, dass zur Vermeidung einer arteriellen Hypertonie auch die Aufnahme an Nicht-Hämeisen beachtet werden muss.

 

Referenz:
Pilar Galan et al.: Low total and nonheme iron intakes are associated with a greater risk of hypertension; J. Nutr. First published November 18, 2009

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