Schon länger wird vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen Ferritinkonzentrationen und dem Frühstadium kardiovaskulärer Erkrankungen gibt. Wissenschaftler der Universität Toulouse untersuchten jetzt in einer Fall-Kontrollstudie, inwieweit die Ferritinkonzentration mit der Zahl atherosklerotischer Plaques in den Carotiden zusammenhängt. Außerdem wurden die Entzündungsmarker hsCRP und AGP bestimmt. Es zeigte sich, dass auch ohne eine entstehende Entzündung das Atheroskleroserisiko mit einem Anstieg der Serum-Ferritin-Konzentration zusammenhängt. Bei jedem 10 µg/ l-Anstieg erhöhte sich das Risiko für Atherosklerose um drei Prozent.

 

Referenz:
Namanjeet Ahluwalia et al.: Iron status is associated with carotid atherosclerotic plaques in middle-aged adults; J. Nutr. First published February 24, 2010

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok