Ein Fachartikel der Emory University beschäftigt sich mit der Rolle der Zinkversorgung für die Prävention der Osteoporose. Schon länger ist bekannt, dass die Zinkkonzentration der Knochen mit zunehmendem Alter abnimmt, so dass es nahe liegt, dass Zink eine Rolle bei Störungen des Knochensystems spielt. Zink hat einen stimulatorischen Effekt auf die Knochenbildung durch Osteoblasten und auf die Mineralisation. Außerdem kann Zink die Knochenresorption durch Osteoklasten verhindern, indem es reife Osteoklasten in die Apoptose treibt. Zink hat auch einen suppressiven Effekt auf die Aktivierung von NF-Kappa-B und der damit verbundenen Bildung von Osteoklasten. Die Einnahme von Zink kann eine Zunahme der Knochenmasse bewirken. Derzeit werden verschiedene Zinkverbindungen entwickelt und erprobt und auf ihre Wirksamkeit auf den Knochenstoffwechsel untersucht, so dass zukünftig hochwirksame Zinkverbindungen als neuer Therapieansatz zur Prävention und Therapie der Osteoporose zur Verfügung stehen könnten.

 

Referenz:
Yamaguchi M: Role of nutritional zinc in the prevention of osteoporosis; Mol Cell Biochem. 2009 Dec 25

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