Wenn Frauen zu Beginn der Schwangerschaft ausreichend Folsäure nehmen, wirkt sich dies positiv auf das Verhalten des Nachwuchses aus. Ein Folsäuremangel während der Schwangerschaft ist bekanntlich ein Risikofaktor für Neuralrohrdefekte beim Fetus. Grundsätzlich ist eine ausreichende Versorgung mit diesem B-Vitamin für ein normales Wachstum und für die Gehirnentwickung des Kindes erforderlich. In einer niederländischen Studie wurden die Daten von 4214 Müttern und deren Kindern ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass die Kinder von Frauen, die in der frühen Schwangerschaft Folsäure einnahmen, weniger Verhaltensauffälligkeiten zeigten im Vergleich zu den Kindern, deren Mütter keine Folsäure zuführten.

Die Folsäurezufuhr der Mütter wurde mittels eines Fragebogens erfasst, das Verhalten der 18 Monate alten Kinder wurde mit einer Checkliste bewertet. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass eine unzureichende Folatzufuhr in den ersten Wochen einer Schwangerschaft mit emotionalen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten beim Kind zusammenhängt.

 

Referenz:
www.ad-hoc-news.de, 08.10.2009

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