Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Myeloperoxidase (MPO) sich an HDL-Partikel bindet und zu einem Funktionsverlust oder zu einer Dysfunktion dieser Partikel führt. Die Cholesterin-Transportfähigkeit der HDL-Partikel wird dadurch eingeschränkt, außerdem kommt es zu einer Verminderung der Bindungsfähigkeit an die HDL-Rezeptoren. Darüber hinaus führt die HDL-Modifikation durch MPO zu einer Zunahme proinflammatorischer Aktivitäten, die man z.B. an einer NF-Kappa-Aktivierung nachweisen kann.
Interessant in diesem Zusammenhang dürfte hier die Aminosäure Taurin sein, die sehr effizient die Bildung von Hypochlorsäure durch die Myelooxidase neutralisieren kann. Es ist schon länger bekannt, dass Taurin eine zentrale Rolle in der Begrenzung von Entzündungsprozessen spielt, die durch die MPO ausgelöst werden.

 

Referenz:
Undurti A et al.: Modification of high density lipoprotein by myeloperoxidase generates a pro-inflammatory particle; J Biol Chem. 2009 Sep. 2
Roberta Masella, Giuseppe Mazza: Glutathione and sulfur amino acids in human health and disease; Wiley 2009

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