In einer großen schwedischen Studie der Northern Sweden Health and Disease Study mit fast 74.000 Teilnehmern wurde nachgwiesen, dass die Plasmakonzentrationen von Folsäure invers mit dem Risiko für Herzinfarkt assoziiert waren. Die totale Homocysteinkonzentration war positiv mit dem Infarktrisiko verbunden. Beide Faktoren erhöhten das Infarktrisiko unabhängig voneinander und unabhängig von der Nierenfunktion. Die Studie unterstreicht die Bedeutung der Folsäure für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen.

 

Referenz:
Van Guelpen B et al.: Plasma folate and total homocysteine levels are associated with the risk of myocardial infaction, independently of each other and of renal function; J Intern Med. 2009 Feb 27

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